Eat well, travel often

25Feb2014

Gestern ist Martin gut hier in Ghana angekommen und wir freuen uns sehr, uns wiederzusehen und jetzt Afrika gemeinsam erkunden zu dürfen.

Es ist interessant, durch ihn nochmal eine neue, "frische" Sichtweise auf Afrika zu bekommen und das Leben und den Alltag hier auch nochmal mit anderen Augen sehen zu können.

Martin hat schon so gut wie jedes Essen probiert, das angeboten wurde. Unser Trip nach Madina heute wurde zu einer kulinarischen Erkundungsreise. Ich beobachte bewundernd, wie er neugierig in sonnengetrocknete, knusprige  Fische beißt, als erstes afrikanisches Gericht ohne zu zögern Fufu mit scharfer Soße bestellt und begeistert einen Snack nach dem anderen- frische Kokosnuss, Ananassaft, Yams und Zuckerrohr- futtert. Am ersten Tag hat er schon einen beeindruckenden Teil der kulinarischen Highlights Ghanas probiert. Ich mag ja sehr gerne die frischen Früchte, Gemüse- und Reisgerichte, Wurzeln, Säfte oder Gebäcke hier- aber viele ghanaische Gerichte sind auch einfach sehr fleisch- oder fischlastig... Dass ich darauf verzichte bedeutet sicher auch dass ich einen gewissen Teil der (Ess-)Kultur hier verpasse (wobei mein Reis-Salat-Fried Plantain-Mittagessen großartig war und ich Martin nicht um den Fisch beneidet hab ;-)) 

Fufu und Ananassaft in Madina

In der Schule habe ich morgen schon meinen letzten Tag, die Arbeit hat mir Spaß gemacht. (Ich wollte Euch schon seit längerem vom Schulalltag hier berichten- das kommt noch...)

Jetzt freuen wir uns auf ein von Kwaku gekochtes Abendessen- Tomato Stew mit Reis- und planen ein bisschen unsere Zeit in Ghana und Kenia (wir haben die Flüge umgebucht und nochmal zwei Wochen in Kenia drangehängt).

Ich bin mittlerweile übrigens wieder topfit und bezweifle, dass ich überhaupt jemals Malaria hatte. Wenn man Kwaku den anderen krankenhauserfahrenen Afrikareisenden traut, ist "Malaria" immer die erste und einfachste Diagnose, Bluttests hin oder her. Wie dem auch sei- hauptsache wieder gesund.

Beste Grüße auch von Martin!